Vom Stress- zum Resilienzmanagement

Stress ist Motor des Lebens. Ein als negativ empfundener Stress ist deshalb zunächst kein Defizit, das es durch Stressbewältigungstechniken zu entfernen gilt. Im Gegenteil: Stress hat zuallererst Appellcharakter - als Überlebensstrategie fordert er den Menschen zur Neuorganisation seiner Lebensumstände heraus, erzeugt Energie für die Umsetzung einer Schutz- oder Bewältigungsstrategie (Coping).
Ein konstruktiver Umgang mit der angeborenen Anpassungsleistung "Stress" ist deshalb wünschenswert. Im Seminarkontext sprechen wir vom Aufbau einer Stresskompetenz zur Regulierung von Fühlen, Denken und Handeln im Stress.

Das Resilienzkonzept (Resilienz = psychische Widerstandskraft in Belastungssituationen) greift weiter, wenn es neben der Stresskompetenz fünf "personale Schutzfaktoren" beschreibt, die den Umgang mit Belastungen oder Krisen im Leben erleichtern:

  1. Angemessene Selbst- und Fremdwahrnehmung
  2. Angemessene Fähigkeit Selbststeuerung im Sinne einer Gefühlsregulation
  3. Positive Selbstwirksamkeitserfahrungen
  4. Ausreichende Problemlösekompetenzen
  5. Ausreichende soziale Komptenz
  6. Angemessene Stresskompetenz

In puncto Resilienz bleibt zunächst festzuhalten, dass eine grundlegende Resilienz keine angeborene Größe, sondern in erster Linie eine frühkindliche Bindungserfahrung darstellt: das Erleben von positiv-stabilen, Halt und Schutz gebenden Bindungen im familiären und außerfamilären Umfeld (Kita, Schule).

Darüber hinaus bieten die oben aufgelisteten "personalen Schutzfaktoren" auch im späteren Erwachsenenalter noch Entwicklungschancen von Fähigkeiten, die den Menschen vor Überforderung, Angst, Krisen schützen. Auch das ist empirisch gesichert (vgl. Prof. M. Rönnau-Böse, Prof. K. Fröhlich-Gildhoff: Resilienz und Resilienzförderung..., Kohlhammer: 1. Aufl. 2015).

In der Beratungspraxis Krug wird der Weg vom Stress- zum Resilienzmanagement durch das Angebot von Kompetenzworkshops zum Training der "personalen Schutzfaktoren" begangen.

Neu im Angebot 2016 finden Sie:

Für ein individuelles Angebot, nutzen Sie bitte mein Kontaktformular.

Es grüßt Sie aus Wiesbaden,

Wolfram Krug

 

Gesundheitsmanagementprogramme:

Das Programm "Firmenservice Rhein-Main"

Der Firmenservice Rhein-Main ist ein Mitarbeiterunterstützungsprogramm, das die Selbstverantwortung zur Stabilisierung der eigenen Gesundheit stärkt, indem es eine "Brücke schlägt" zwischen betrieblichem und persönlichem Gesundheitsmanagement.

Führungskräfte oder einzelne Mitarbeiter, die sich in schwierigen oder herausfordernden Lebenssituationen befinden – z.B. Neupositionierung, Übernahme von Führungsaufgaben, Burnout Symptome, Stress, Schlafstörungen, Jobverlust, Trennung, Krankheit – unterstütze ich im Rahmen des Programms Firmenservice Rhein-Main

Hier finden Ihre Mitarbeiter Möglichkeiten zum eigenverantwortlichen Ausbau von Gesundheitskompetenzen:

  • Gesundheitskompetenzabende
  • Kompetenzworkshops
  • Privates Coaching


Als Führungskraft stehen Ihnen zusätzlich weitere exklusive Coachingangebote zur Verfügung.

Das Programm "Sinnvoll Stress bewältigen"

Das betriebliche Stressmanagementprogramm basiert auf einem wissenschaftlich fundierten Konzept, das von führenden Krankenkassen anerkannt ist und in Teilen gefördert wird.

Dipl. Pädagoge Wolfram Krug bietet Stressmanagement und Burn out-Prävention für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit hoher Arbeitsbelastung durch betriebliche Gesundheitsföderung sowie Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung unterstützen möchten.

Für einen Einblick in die Praxis des Stressmanagements schauen Sie bitte in die Projektberichte.

Das Programm "Teamfit"

Als Experte für Verhaltensänderungen entwickelt Dipl. Pädagoge Wolfram Krug mit Ihrem Team Leitsätze für das tägliche Miteinander. Die darin verschriftlichten Implikationen "guter Zusammenarbeit" werden konkreten Arbeitssituationen zugeordnet und in vom Team verantworteten Projekten schrittweise umgesetzt. - So werden die Leitsätze lebendig und in der täglichen Zusammenarbeit konkret erfahrbar.

Lesen Sie mehr zur Teamentwicklung in den Projektberichten.